Sehr geehrte Mitglieder, verehrte Geschäftspartner,

Als der zweite Weltkrieg sich dem Ende zuneigte, begannen die Verhandlungen über das neue monetäre System des Westens. Während der bekannte Ökonom John Maynard Keynes für eine globale Währung eintrat, die von einer Weltreservebank verwaltet werden würde, hatten die USA andere Vorstellungen. Sie wollten mit ihrem Dollar die Weltreservewährung etablieren.

Man einigte sich schließlich darauf, dass der Dollar weiterhin die einzige goldgedeckte Währung ist. Die restlichen Länder koppelten wiederum ihre eigenen Landeswährungen per fixen Wechselkurs an den Dollar und somit nur indirekt an Gold. Die USA hatten ihr Ziel erreicht. Der Dollar war die dominierende Währung der Welt.

Die USA hatten dadurch besondere Privilegien. Sie besaßen einen Großteil der Goldreserven. Die anderen Ländern mussten ihnen vertrauen, dass sie nicht mehr Dollar drucken als sie im Gegenwert wirklich an Gold besitzen. Wie so oft in der Geschichte wurde aber auch hier das Privileg, die Oberhand über das Geld zu besitzen, missbraucht. Die USA weiteten die Geldmenge schneller aus, als es die Goldreserven zugelassen hätten. Als Länder wie Frankreich versuchten ihre Dollar gegen Gold einzutauschen, wäre der Betrug ans Tageslicht gekommen.

Heute vor 50 Jahren schloss der damalige Präsident Nixon jedoch das Goldfenster und verwehrte damit den anderen Ländern ihr Recht die Dollar gegen Gold einzutauschen.

Seither erreichen die globalen „Schuldenorgien“ immer neue Dimensionen. Ein Experiment mit ungewissem Ausgang….

Wie sich „das Verbrechen von 1971“ heute auswirkt erklären Ihnen zwei ausgewiesene Experten in einem aktuellen Videobeitrag in unserer Mediathek.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende

Ihre Erste Deutsche Vorsorge eG

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